Mittwoch, der 21.11.2018

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XIV. STATION DER LEICHNAM JESU WIRD IN DAS GRAB GELEGT

Statio XIV, Iesus sepulcro conditur

Wir beten dich an, Herr Jesus Christus, und preisen dich. Denn durch dein heiliges Kreuz hast du die Welt erlöst.


"Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein; wenn es aber stirbt, bringt es reiche Frucht."
(Joh. 12,24)

Menschlich betrachtet ohne Hoffnung leben

Meine Freunde dachten, mir die höchste Ehre erwiesen zu haben, als sie meinen Leib ins Grab legten. Sie sorgten sich um den Leib und vergaßen, was Ich ihnen gesagt habe: "... am dritten Tag werde ich auferstehen.“
Das Grab beunruhigt dich. Wenn der Grabhügel errichtet ist, gibt es dich nicht mehr. Wenn hinter dir nicht die geringste Spur bleibt, was wirst du dann tun? Wenn du weißt, dass niemand zu deinem Begräbnis kommt. Wenn du dein Leben im Elend beendest, unbekannt, dann bin ich es, der dich sicher kennt.
Es ist ein Kreuz, auch den letzten Wunsch zu begraben, den Wunsch, hier etwas zu gelten. Denn dieser Wunsch hindert dich daran, wirkliche Bedeutung zu haben, für andere Licht zu sein. Wie kannst du Licht sein, solange du dich scheust, die dunkle Eigensucht mit dir zu begraben; solange du zu mir willst, aber hinter dir die Brücken nicht abreißt? Erst dann kann ich nämlich dein Leben umwandeln. Begrabe deine Wünsche und nimm das vierzehnte Kreuz auf dich. Über ihm schwebt die Auferstehung. Deshalb freue ich mich über den Grabhügel, unter dem dein Hochmut begraben liegt. Du willst noch nicht ins Grab, noch entsetzt dich der Gedanke, die Vorstellung, von deinem Leben zu lassen. Deshalb bist du tot. Nur ein Toter kann auferstehen. Fürchte dich nicht! Was du "Tod" nennst, ist eine Brücke von dir zu mir. Der Tod der Sünde bedeutet Freude und Vereinigung für dich und mich, die Erfüllung aller Wünsche und Sehnsüchte. Ich bin diesen Weg schon gegangen und warte auf dich. Verstehst du nicht, dass ich durch meinen Tod nicht von der Erde gegangen bin, sondern dass sie mir erst jetzt richtig gegeben ist? Vorher war ich auf der Welt nur Gast. Jetzt bin ich Herr. Auch du wirst sein wie ich. Überlasse dem Tod, was ihm ohnedies gehört. Betrachte das Grab nicht mehr als traurigen Schluss, sondern als Geburt und eigentlichen Anfang. Stirb deinen Stolz, und es leuchtet dir auf das Morgenrot des Osterfestes.

Ich wünsche, dass ihr begreift, dass das irdische Leben im Vergleich zum ewigen Leben sehr kurz ist. Deshalb, liebe Kinder; entscheidet euch heute erneut für Gott.
Aus der Botschaft vom 27. November 1986
Vater unser ..... Gegrüßet seist du Maria ..... Ehre sei dem Vater ...