Freitag, der 27.04.2018

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I. STATION JESUS WIRD ZUM TODE VERURTEILT

Statio I, Iesus condemnatur ad mortem

Wir beten dich an, Herr Jesus Christus, und preisen dich. Denn durch dein heiliges Kreuz hast du die Welt erlöst.

"Die Hohepriester und der ganze Hohe Rat bemühten sich um falsche Zeugenaussagen gegen Jesus, um ihn zum Tode verurteilen zu können."
(Mt. 26, 59)

Die Verurteilung annehmen

Höre auf Jesus, wie er dir sagt: Man hat über mich geurteilt und mich schließlich verurteilt. Das Volk, das meinen Predigten gelauscht hat, war einig mit den staatlichen und religiösen Machthabern, mich zu verurteilen.
Meine Freunde und Apostel sind geflüchtet. Noch vor Kurzem waren sie voller Lob über mich, sie staunten über die Wunder, drängten sich, mich zu berühren, und versicherten mir ihre Treue. Jetzt aber sind sie alle gegen mich und verlangen von Pilatus meine Kreuzigung. Der Ausländer Pilatus möchte mich freigeben. Doch meine Mitbürger zwingen ihn, das Urteil über mich zu sprechen.
Die Menschen um dich, sogar deine allerbesten Freunde, werden über dich urteilen und dich verurteilen. Das bedeutet nicht, dass du immer schuld bist. Immer wirst du aber gerichtet werden. Jetzt wird dir klar, dass auf die Menschen letztlich kein Verlass ist. Sicherer und fester Halt ist allein in Gott. Dieses Kreuz befreit dich von den Menschen, auf die du dich stützt, und lädt dich ein, dich an mich zu lehnen. Wenn dich die Menschen verurteilen, kannst du auf meine Seite überwechseln. Denn auch mich haben sie beurteilt und verurteilt. Wehre dich nicht, wenn man über dich richtet. Das Urteil kann dich nicht auslöschen, es lässt dich nicht allein es bringt dich zu mir und führt dich in die Herrlichkeit. Dieser Schuldspruch ist deine Tür zu mir, zu einer Begegnung mit mir. Jetzt kann dich niemand mehr verurteilen.

Liebe Kinder! Heute bitte ich euch, dass ihr mit der üblen Nachrede aufhört.  
Aus der Botschaft vom 12. April 1984
Vater unser ..... Gegrüßet seist du Maria ..... Ehre sei dem Vater ...