Samstag, der 26.05.2018

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VIII. STATION JESUS BEGEGNET DEN WEINENDEN FRAUEN

Statio VIII, Iesus plorantes mulieres alloquitur

Wir beten dich an, Herr Jesus Christus, und preisen dich. Denn durch dein heiliges Kreuz hast du die Welt erlöst.


"Ihr Frauen von Jerusalem, weint nicht über mich; weint über euch und eure Kinder: Wenn das mit dem grünen Holz geschieht, was wird dann erst mit dem dürren werden?"
(Lk. 23, 28-31)

Im eigenen Leid andere trösten

Frauen haben mir zugehört, mir geglaubt, mich lieb gewonnen. Ich habe ihre Kinder gesegnet. Sie schauten mich mit ihren Herzen, und sie konnten es nicht verstehen, dass mich jemand verurteilt. Sie weinten, weil sie fühlten, dass mit dem Urteil über mich auch das Urteil über das Leben gesprochen ist. In ihrer Traurigkeit sprach ich ihnen Trost zu.
Das ist das Kreuz, das eigene Leiden überwinden und dahinter die Freiheit erblicken. Kein Schmerz ist letztlich tragisch.
Tragisch sind die Herzenshärte und die Blindheit. Nicht zu erkennen, dass hinter jedem Tod die Auferstehung wartet, hinter der Krankheit die Genesung, hinter dem Abschied das Wiedersehen. Zulassen, dass dich Selbstmitleid überfällt, das ist tragisch. Den Sieg erringst du dort, wo du das Leid anderer siehst und Trost spendest, wenn du selber Trost brauchst. Dann kommt für dich der Trost von Gott. Hab Mut, auf menschlichen Trost zu verzichten und die Kraft von Gott zu erbitten. So besiegst du die Welt. So gehst du einen Kreuzweg, aber er führt dich ins Leben. Wenn du selber verwundet bist und Schmerzen hast, aber andere tröstest, dann findest du mich, und ich werde deine Stütze sein.

Liebe Kinder; ich rufe euch, auf dass sich jeder Einzelne bekehrt. Diese Zeit ist für euch da.
Aus der Botschaft vom 13. Februar 1986
Vater unser ..... Gegrüßet seist du Maria ..... Ehre sei dem Vater ...