Freitag, der 24.05.2019

FAQ Kompass - Sakramente

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FAQs - Sakramente

Melden Sie sich im Pfarrbüro und machen Sie einen Termin für das Taufgespräch aus. Das Taufgespräch mit einem Seelsorger dient der Vorbereitung der Taufe und der Klärung verschiedener Fragen (wie z. B. wer trägt die Fürbitten vor; welche Lieder werden gesungen usw.).

Wichtig: Sollte der Täufling nicht in der Heimatpfarre getauft werden, dann ist eine schriftliche Tauferlaubnis der Heimatpfarre nötig.

Für die Anmeldung brauchen Sie folgende Dokumente:

  1. Vom Täufling:
    1. Geburtsurkunde
    2. Meldezettel

  2. Von den Eltern:
    1. Taufscheine beider Elternteile
    2. Wenn verheiratet: standesamtliche Heiratsurkunde
    3. Wenn kirchlich verheiratet: Trauungsschein

  3. Von den Paten
    1. Neuer Taufschein (nicht älter als 6 Monate - auszustellen bei der Taufpfarre der Paten)
    2. Adresse
    3. Trauungsschein (falls kirchlich verheiratet)

Für eine Taufe benötigt man einen Taufpaten oder eine Taufpatin. Sie müssen römisch-katholisch, selbst getauft und gefirmt und mindestens 16 Jahre alt sein. Ein christliches Leben des Paten ist erwünscht. Diese Bedingungen zeigen den Ernst dieser christlichen Verantwortung. Denn der Taufpate oder die Taufpatin sind ja die ersten Zeugen der Taufe und sie übernehmen dann die Mitverantwortung für die christlich-katholische Erziehung des Täuflings.
Mitglieder anderer christlicher Kirchen können nur dann als Taufzeuge mitwirken, wenn es eine/n röm.-kath. Paten / Patin gibt.

Kinder werden im Religionsunterricht in der zweiten Klasse der Volksschule auf ihre Erstkommunion vorbereitet. Zusätzlich nehmen die Mädchen und Buben an so genannten Tischgesprächen teil, die in kleinen Runden mit Eltern (Tischmütter / Tischväter) der Erstkommunionkinder stattfinden.

Die Feier der Erstkommunion findet in der Zeit zwischen Ostern und Pfingsten in der jeweiligen Pfarrkirche statt. Der Zeitpunkt der Anmeldung wird in der Schule und im Pfarrbrief bekannt gegeben. Eltern können dann ihr Kind im Pfarrhof anmelden.

Für die Anmeldung benötigen Sie folgende Dokumente:

  1. Taufschein des Kindes
  2. Den kirchlichen Trauungsschein bzw. die staatliche Heiratsurkunde der Eltern
  3. Ausgefülltes Formular für die Erstkommunionsanmeldung

Regelmäßige Beichtgelegenheiten in der Herz-Jesu Kapelle:

  • jeden Samstag jeweils eine halbe Stunde vor der Eucharistiefeier
  • jeden letzten Sonntag im Monat um 19:00 Uhr im Rahmen des charismatischen Gottesdienstes (Nicht in den Monaten Juni, Juli, August).
  • nach Vereinbarung, mit dem Pfarrer

Voraussetzung für die Firmung ist, dass der Firmkandidat getauft ist und er die persönliche und innere Bereitschaft dazu hat. Diese Bereitschaft äußert sich unter anderem in der Teilnahme an der Firmvorbereitung und im Mitfeiern der Eucharistie. Der Firmwerber soll im Jahr der Firmung mindestens 14 Jahre alt sein. (Ab der 8. Schulstufe).
Die Anmeldung zur Firmung findet in der jeweiligen Heimatpfarre statt.
In St. Martin beginnen die Firmvorbereitungen jeweils im Herbst. Der Anmeldetermin wird im Pfarrbrief bekannt gegeben.

  1. Vom Firmling
    1. Taufschein
    2. Lichtbildausweis
    3. Ausgefülltes Formular für die Firmanmeldung
  2. Vom Firmpaten:
    1. Taufschein
    2. Trauungsurkunde (falls verheiratet)

Die Firmpaten müssen römisch-katholisch, mindestens 16 Jahre alt, selbst gefirmt sein und ein Leben führen, das dem Glauben und dem zu übernehmendem Amt entspricht. Vater oder Mutter des Firmlings können nicht Pate sein. Die Firmlinge bedürfen aber nicht eines Paten, um das Firmsakrament zu empfangen. Es ist sinnvoll, dass der Taufpate auch als Firmpate fungiert.

Vorraussetzung dafür ist der Besuch und Abschluss des Firmunterrichts in der Heimatpfarre. Zur Firmung ist dann die Firmkarte (= Bestätigung über die Teilnahme am Firmunterricht) als Voraussetzung für die Firmung mitzubringen. Es werden nur Firmlinge zugelassen, die die Firmkarte vorweisen können. Firmkarten sind nur gültig, wenn sie vollständig ausgefüllt und mit dem Pfarr- bzw. Internatssiegel versehen sind.

Wer sich für eine katholische Eheschließung entschieden hat, sollte sich frühzeitig mit dem Pfarramt der Gemeinde, in der einer der Partner wohnt, in Verbindung setzen. Im Gespräch mit dem Pfarrer werden der Hochzeitstermin und der Zeitpunkt für das Traugespräch festgelegt.
Im Traugespräch lernen sich das Brautpaar und der Seelsorger besser kennen. Neben dem Ablauf des Traugottesdienstes können auch persönliche Fragen besprochen werden. Die Brautleute erhalten auch Informationen über Ehevorbereitungskurse, die sich unter anderem mit dem Verständnis von Partnerschaft und dem kirchlichen Eheverständnis auseinandersetzen. Außerdem wird im Traugespräch das „Trauungsprotokoll“ ausgefüllt, in dem die Personalien, die Frage nach eventuellen Ehehindernissen, nach der Freiwilligkeit der Eheschließung usw. aufgenommen werden.

Für das Sakrament der Ehe bedarf es einiger Voraussetzungen:

  1. Die Brautleute müssen kirchlich ledig bzw. verwitwet sein
  2. Eine zivilrechtliche Ehe vor dem Standesamt muss vorausgegangen sein
  3. Die Bereitschaft zu den wesentlichen Merkmalen einer Ehe wie z. B. Hinordnung auf das beiderseitige Wohl und auf Elternschaft, Unauflöslichkeit, eheliche Treue etc. muss bestehen,
  4. Benennung zweier Trauzeugen, die nicht katholisch sein müssen

Folgende Dokumente sind von jedem Partner erforderlich:

  1. Neuer Taufschein, nicht älter als eine halbes Jahr (erhältlich im Pfarramt, wo Sie getauft wurden)
  2. Geburtsurkunde
  3. Meldezettel (wenn dem Pfarrer nicht persönlich bekannt)
  4. Personal- oder Lichtbildausweis
  5. Bestätigung des Standesamtes (Heiratstermin)
  6. Bei nur staatlichen Vorehen zusätzlich:
    1. Heiratsurkunde
    2. Scheidungsurteil
  7. Bei kirchlichen Vorehen zusätzlich:
    1. Trauungsschein
    2. Sterbeurkunde des Partners bzw. Dekret der Ehenichtigkeit vom Kichengericht

Bei einem konfessionsverschiedenen Paar ist eine Trauung in einem anderen Ritus möglich. Hierfür ist jedoch eine Befreiung von der Formpflicht, die beim Bischöflichen Generalvikariat beantragt werden kann, notwendig. Der Seelsorger wird im Rahmen des Trauungsgespräches alles notwendige dazu veranlassen.

Unter einigen Vorraussetzungen ist bei konfessionsverschiedenen Paaren auch eine katholische Trauung möglich. Ihr Seelsorger informiert Sie gerne darüber.

Wer kirchlich geheiratet hat, bleibt für die katholische Kirche ehelich gebunden, auch nach Trennung und Scheidung. Gegebenenfalls kann vom Diözesangericht festgestellt werden, ob eine Ehe schon von Anfang an aus rechtlicher Sicht nicht zu Stande gekommen ist. Was nachträglich eintritt, kann eine gültige Ehe nicht mehr ungültig machen.

Nähere Informationen dazu finden Sie unter: Diözesangericht

  1. Durch Ihr Gebet.
  2. Dem Canisiuswerk als förderndes Mitglied beitreten.
    Das Canisiuswerk ist ein kirchliches Institut in Österreich, das sich zur Aufgabe gesetzt hat, geistliche Berufe zu fördern und hilfsbedürftige Personen, die den geistlichen Beruf anstreben materiell zu unterstützen. Näheres dazu unter: Canisiuswerk